5. Deutsch-Chinesisches Rinderzuchtsymposium

Am 01.12.2016 fand in Peking das fünfte Deutsch-Chinesische Rinderzuchtsymposium im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Kooperationsprojektes zur Weiterentwicklung der Tierzucht in China statt. Das Vorhaben ist als Wirtschaftskooperationsprojekt konzipiert und wird im Rahmen des bilateralen Kooperationsprogramms des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Seit 2011 unterstützen die vier Hauptwirtschaftspartner Bayern Genetik GmbH, Besamungsverein Neustadt an der Aisch e.V., German Genetics International GmbH sowie die Masterrind GmbH das Vorhaben. Außerdem beteiligen sich die Unternehmen Bernard van Lengerich Maschinenfabrik GmbH und Co. KG, Caisley International GmbH, DLG International GmbH, dsp Agrosoft GmbH, DeFi Woldegk GmbH, FAN Separator GmbH, Fliegl Agrartechnik GmbH, Michael Herdt – Ingenieure sowie die Rinderbesamungsgenossenschaft Memmingen eG an der Projektkomponente Rind. Bei der diesjährigen Veranstaltung, gemeinsam organisiert vom deutschen Projektdurchführer ADT Projekt und dem chinesischen National Animal Husbandry Service (NAHS), konnten über 100 Teilnehmer der zehn Projektdemobetriebe sowie Teilnehmer aus der chinesischen Verwaltung, Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft begrüßt werden. Thema der diesjährigen Veranstaltung waren „Innovative Konzepte der Milch- und Rindfleischerzeugung in Deutschland und China zur Bewältigung aktueller Herausforderungen.“ Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Ministerium für Landwirtschaft der Volksrepublik China, vom chinesischen Projekt Partner - dem National Animal Husbandry Service (NAHS), dem Deutsch-Chinesischen Tierzuchtzentrum (DCT e.V.) in Vertretung der deutschen Hauptwirtschaftspartner sowie vom Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ). Von deutscher Seite konnten für die Veranstaltung drei Referenten gewonnen werden. Herr Prof. Dr. Doluschitz, Professor für Agrarinformatik und Unternehmensführung an der Universität Hohenheim, präsentierte zum Thema „Strukturen und Strategien von Unternehmen der Milchwirtschaft in Deutschland unter schwierigen Marktbedingungen“ und setzte dabei einen besonderen Fokus auf Anpassungsstrategien für Unternehmen in Regionen mit kleinbetrieblichen Strukturen. Illustriert wurden seine Ausführungen durch den Bericht von Stephan Riedl, Fleckviehzüchter und Aufsichtsratsvorsitzender der Niederbayrischen Besamungsgenossenschaft, über die Erfolgsfaktoren seines Betriebes in der Zucht, im Produktionsmanagement und der Vermarktung der Milch und seiner Mastbullen. Des Weiteren referierte Dipl. Ing. Michael Herdt, Experte für Stallbau und Wirtschaftspartner des Projektes, über das Thema „Stallkonzepte für Rinder (Milchkühe) – Umweltaspekte“.Am 02.12.2016 konnten sich die anwesenden deutschen Wirtschaftspartner und die zehn chinesischen Projektdemonstrationsbetriebe am „Runden Tisch“ über vergangene und zukünftige Kooperationsansätze intensiv austauschen.Ein besonderer Dank gilt den deutschen und chinesischen Referenten für ihre interessanten Beiträge zum diesjährigen Symposium sowie den Organisatoren und Unterstützern der Veranstaltung.